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"Streuobstwiese"


Hamburg-Hummelsbüttel:
Steuobstwiese gepflanzt


Um 9 Uhr morgens waren schon die ersten 3 von insgesamt 30 hochstämmigen Obstbäumen in der Erde, als sich die Spender und Förderer der neuen Obstwiese im Naturschutzgebiet Hummelsbütteler Moore am Kiwittredder trafen. Zusammen mit der beauftragten Baumschule war Axel Mylius vom Bezirksamt Wandsbek/Naturschutz bereits mit Maßband und Spaten tätig, um die Bäume an den richtigen Stellen in den fruchtbaren Anmoor-Boden zu pflanzen. Die gelieferten Bäume sind von der Loki-Schmidt-Stiftung beschafft worden, die Pflanzarbeiten und die Umzäunung finanzierte die zuständige Naturschutzbehördein Hamburg-Wandsbek.

Alte, regionaltypische Hochstammäpfel wie Finkenwerder Herbstprinz, Altländer Pfannkuchenapfel, Kaiser Wilhelm oder Grahams Jubiläumsapfel sind Beispiele. Pflaumen und Zwetschen runden die Pflanzung ab, mit Sorten wie Mirabelle von Nancy und derwurzelechten Hauszwetsche.

Dr. Johannes Martens von der Loki-Schmidt-Stiftung und Horst Bertram vom Botanischen Verein, die das Naturschutzgebiet Hummelsbütteler Moore gemeinsam betreuen, freuten sich mit Irmgard Dudas über die "frische" Gartenarchitektur. Irmgard Dudas leitet die Gruppe Wandsbek des BUND, die die Obstbäume pflegen wird. Die Bäume wurden im Winkel des Wanderweges so gesetzt, dass der Blick von Norden über die sanft zum Quellbereich der Susebek hin abfallende Wiese bis zum Ohlkuhlenmoor frei bleibt.


Auch die von der Stiftung jüngst vorgestellte Blume des Jahres 2009, die Wegwarte, soll hier eine Heimat finden. In den Rand der Obstbaum-Pflanzgruben wurden ihre Samen eingebracht. Wenn sie im Sommer 2010 dann erstmals ihre blauen Blütenkörbe öffnen wird, werden Hummeln, Bienen und Schmetterlinge hier reichlich Nahrung finden.
(Bericht H. Bertram)


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