Logo

 
 
 

Holzplankenweg zum Schutz des NSG Wittmoor


Sonnentau und Kreuzotter werden nicht mehr zertreten, seit im Stiftungsland eine neue Wegeführung entstanden ist.


Plankenweg

Andreas Burgmeyer von der Norderstedter Zeitung/Hamburger Abendblatt hat das Ergebnis am 5. Mai 2007 in Augenschein genommen. Hier ein Auszug aus seinem Bericht "Der Steg durchs Wittmoor ist fertig: Endlich auf dem Holzweg": "Die Wittmoor-Wanderer kennen das Problem am südlichen Rand des Naturschutzgebietes, dort, wo die Landesgrenze zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein verläuft. Komfortabel und notfalls sogar mit leichtem Schuhwerk kommt der Wanderer von Hamburger Seite aus auf einem Eichenholzweg in das Moor. Doch kaum auf Schleswig-Holsteiner Grund, endet der Weg mitten im Morast. Doch das war gestern."


Heute schon ist der Weg um 95 Meter gewachsen und die Lücke zwischen dem Hamburger Holzweg und einem natürlichen Moordamm endlich geschlossen. Am Mittwoch haben Arbeiter mit der Verlegung des Weges begonnen, am Freitag war der Weg weitgehend fertig. "Jetzt müssen die Leute nicht mehr links und rechts des Trampelpfades durch die Vegetation laufen. Der Weg ist also auch ein Stück Schutz für das Wittmoor", sagt Dr. Johannes M. Martens. Der Geschäftsführer der Stiftung Naturschutz Hamburg und der Stiftung Loki Schmidt ist der Auftraggeber für das Projekt. Die Stiftung ist Grundeigentümer großer Teile des Wittmoors. 14.000 Euro kostete es, den Weg aus Eichenholz verlegen zu lassen. "Eigentlich sollte es mit dem Bau schon im Winter 2006 losgehen. Aber der Markt für Eichenholz war leer gefegt", sagt Martens. Erst jetzt konnte das wegen seiner Langlebigkeit für den Weg perfekte Holz aus heimischer Produktion besorgt werden. "Gute 20 Jahre wird der Weg halten", schätzt Martens.


Da es sich rechtlich um einen Privatweg handelt, weist Martens darauf hin: "Die Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr". Die Jagdpächterin des Wittmoors, Annemarie Kolwe, und der Landesjagdverband unterstützten den Bau des Weges. "Wir haben in Glashütte eifrig Spenden gesammelt", sagt Kolwe. Für nahezu 10.000 Euro der Kosten kamen der Lilli-Harder-Fonds (Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein), der Flughafen Hamburg, die HASPA und das Norderstedter Rohstoffzentrum auf.


 



Spender

 

Loki Schmidt und der Geschäftsführer bedanken sich bei Spendern für den Plankenweg (v.I.): Rita Jensen (Vorstand Stiftung Naturschutz S.-H.), T. Jungclaus (Norderstedter Rohstoffzentrum), Claus-Dieter Wehr (Geschäftsführer Hamburg Airport)

 



zurück

 




Valid XHTML 1.0!

© Stiftung Naturschutz Hamburg und Stiftung Loki Schmidt
Wartung und Pflege HM  *  Letzte Änderung am 07.12.2007