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Segelfliegen in der Fischbeker Heide
eine Ausstellung des Segelflug-Clubs Fischbek e.V.

 

Segelflugzeugmodell

 

Im Mai 2005 fand eine Ausstellung über das Segelfliegen in der Fichbecker Heide statt.
Der Segelflug-Club Fischbek e.V. feierte 2000 sein 50järiges bestehen.
Auf dieser Seite sehen Sie Ausschnitte aus der Ausstellung .


Die Anfänge


Anfänge 1909 - 1912 Anfänge 1920 - 1945 Neuanfang 1951

 

Segelflug und Naturschutz
Das Segelfluggelände liegt am südwestlichen Rand des Naturschutzgebietes "Fischbeker Heide". Für die Segelflieger ist diese Naturoase schon seit den 20-er Jahren eine Selbstverständlichkeit. Das Miteinander von Natur und Fliegen war nichts Besonderes und schon zu einer Zeit Realität, als die meisten Zeitgenossen mit Umwelt- und Naturschutz noch nichts zu hatten. Heute sind die Zeiten anders. Das Bewusstsein für Umwelt- und Naturschutz hat weite Teile unserer Gesellschaft erfasst, und so bleibt es nicht aus, dass Sport- und Segelflugplätze von manchem Zeitgenossen argwöhnisch betrachtet werden, oft zu Unrecht!
Als Mitte der 50-er Jahre die Fischbeker Heide unter Naturschutz gestellt wurde, war die Heidelandschaft noch zu großen Teilen erhalten. Erst im Laufe der Jahre haben sich vor allem Kiefern und Birken angesiedelt, die der Heide das nötige Licht zum Wachsen nahmen, und somit Heidelandschaft zerstörten. Seit einigen Jahren wird kräftig gerodet, um der Heide wieder Lebensraum zu verschaffen.
Auf dem Segelfluggelände war das anders. Die Segelflieger brauchen zum Starten und Landen freie Flächen ohne Baumbewuchs, und so wurden die Sämlinge immer wieder entkusselt. Entkusselungsaktionen finden nach Absprache mit dem Naturschutzwart zwei mal im Jahr statt, nicht nur auf dem Fluggelände, sondern auch auf den umliegenden Flächen. Der Segelflug-Club Fischbek nutzt das Gelände seit 1951, und wir möchten dies auch weiterhin im Einklang mit dem Naturschutz tun.


Das Segelfluggelände
Nullfläche Das Segelfluggelände hat etwa eine Ausdehnung von 1000 x 3000 m. Auf dem Luftfoto kann man erkennen, dass das Gelände überwiegend mit Besenheide bewachsen ist.
Im nördlichen Bereich gibt es zwei Start- und Landebahnen, die mit Gras bewachsen sind. Diese Bahnen werden von uns nur zum Starten und landen benutzt Sie werden nicht mit Fahrzeugen befahren, um die Grasnarbe zu schonen. Als dritten Weg gibt es auf der Südseite des Platzes die "Schleppstrecke". Hierbei handelt es sich um eine Sandfläche, auf der wir unseren Flugleitungswagen und die Seilwinde bewegen. Außerdem befahren wir diese Fläche mit einem VW- Käfer, der die Seile von der Winde zum Startplatz zurückbringt. An der Ost- und an der Westseite der Schleppstrecke befinden sich je nach Windrichtung die Abstellflächen für die Flugzeuge. Auch diese sind Sand- oder Grasflächen.
Am Nord-Westrand des Platzes wurde vor einigen Jahren eine sogenannte "Nullfläche" geschaffen. An dieser Fläche darf nichts verändert werden. Hier kann man ablesen, wie sich die Vegetation verändert, wenn man die Heideflächen nicht durch Pflegemaßnahmen schützt. Auf der Luftaufnahme von 1997 ist gut zu erkennen, dass diese Fläche sich noch nicht von der übrigen Landschaft unterscheidet. Heute wachsen hier vor allem Birken und Kiefern.
Am Rande der Nullfläche wurde 1997 von Jugendlichen unseres Vereins ein Quartier für Eidechsen angelegt, und wie man sieht, wurde es von seinen Bewohnern angenommen.


Segelflug - Naturschutz Zauneidechse

 

Fischbecker Segelflieger untewegs

Fischbecker untewegs Fischbecker untewegs

 

Anschrift des Segelflug-Club Fischbek e.V. :

Segelflug-Club Fischbek e.V.
Scharlbargstieg 15
21149 Hamburg

 

Fotos und Texte sind der Ausstellung entnommen

 


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© Stiftung Naturschutz Hamburg und Stiftung Loki Schmidt
Wartung und Pflege HM  *  Letzte Änderung am 10.04.2006